Fragen und Antworten zu unseren Infrarotkabinen

Wo liegen die wesentlichen Unterschiede der Infrarotkabine zur bekannten Sauna? Was sind die Vorteile der Infrarotkabinen?
Verursacht eine elektrisch betriebene Infrarotkabine nicht recht hohe Energiekosten?
Sie bieten Infrarotkabinen mit 3 unterschiedlichen Typen von Strahlern an. Was sind die Unterschiede der verschiedenen Strahlertypen?
Meine maximale Deckenhöhe beträgt 205 cm. Ist ein Aufbau der Infrarotkabine möglich?
Kann ich die Infrarot-Kabine problemlos selbst aufbauen?
Was versteht man unter Candlenut?
Kann ich den Türanschlag an der Infrarotkabine verändern?
Sie sprechen nur im Zusammenhang mit den Rotlichtstrahlern von Tiefenwärme. Heißt das, die Infrarotkabinen mit Magnesiumstrahler und Flächenstrahler haben keine Tiefenwirkung?
Ich habe bei einem anderen Anbieter gelesen, dass Infrarot-A Strahlung nur in medizinische Hände gehört. Jetzt bin ich unsicher. Sollte ich von den Vollspektrum-Strahlern lieber Abstand nehmen?
Wann sollte man die Infrarotkabine besser nicht nutzen? Gibt es Kontraindikationen?
Empfehlen Sie die Nutzung von Wärmekabine und Infrarotkabine auch in der warmen Jahreszeit?

 

 

Wo liegen die wesentlichen Unterschiede der Infrarotkabine zur bekannten Sauna? Was sind die Vorteile der Infrarotkabinen?
Zunächst sollte man sagen, dass sowohl die klassische finnische Sauna als auch die Infrarotkabine hervorragend zur Erholung und Gesundheitsvorsorge geeignet ist. Die systembedingten Unterschiede stellen gleichzeitig auch die Vorteile der Wärmekabine bzw. in noch stärkerem Maße der Infrarotkabine in Bezug zur klassischen Sauna dar. Dazu muß man sich diese grundsätzlichen Unterschiede noch einmal vor Augen führen. Die allseits bekannte Sauna nutzt einen leistungsstarken Saunaofen, um die im Raum enthaltene Luft mittels Konvektion als Wärmeübertragungsmedium zu erhitzen. Die Luft erwärmt dann in der Folge über Wärmeleitung die Körper der Personen. Anders in der Wärme- und vor allem Infrarotkabine: Hier ist die Erwärmung der Luft bestenfalls ein weitgehend unerwünschter Nebeneffekt, welcher auf der noch in geringem Maße stattfindenden Konvektion an den Strahleroberflächen beruht. Der Haupteffekt ist die direkte Erwärmung der Insassen durch Wärmestrahlung. Konvektion und Infrarotstrahlung unterliegen völlig unterschiedlichen physikalischen Gesetzmäßigkeiten. So ermöglicht die direkte Absorption der Infrarotstrahlung an der Hautoberfläche (Infrarot-C-Bereich) bzw. etwas tieferen Gewebeschichten (Infrarot-A-Bereich) eine Erwärmung des Körpers bei moderaten Lufttemperaturen. Das darauf einsetzende Schwitzen ist eher dem vergleichbar, wie es bei körperlicher Betätigung auftritt. Im Falle zum Einsatz kommender Rotlichtspezialstrahler berichten erfahrene Saunagänger von erheblich intensiverem Schwitzen, ohne im Nachgang, das aus der Sauna bekannte, Müdigkeitsempfinden und Erholungsbedürfnis zu verspüren. Während man sich für den vielleicht wöchentlichen Saunabesuch mit 3 Saunagängen minimal 2 Stunden Zeit nehmen sollte, diesen also plant und auch zelebriert, kann man eine Infrarotkabine recht spontan nutzen, sofern man etwa 30 Minuten freie Zeit hat. Geringe oder keine Vorheizzeit, keine Ruhepausen dazwischen, einfach nur Duschen - 20 Minuten intensiv schwitzen - nochmals Duschen - fertig. Der Energieaufwand ist systembedingt bei der Infrarotkabine wesentlich geringer. Eine normale 230V - Steckdose genügt - bei der Heimsauna werden Sie immer einen 400V - Drehstromanschluss stellen müssen. Für eine halbwegs brauchbare Heimsauna benötigt man ab ca. 4m² Platz für die Kabine in einem Feuchtraum mit Abluftanschluss sowie zusätzlichen Platz für die Ruheliegen, außerdem möglichst eine Schwallbrause, einen Kneippschlauch oder gar ein Tauchbecken. Viele Wärmekabinen und Infrarotkabinen für 1 bis 2 Personen kommen mit rund 1m² Stellfläche aus und lassen sich praktisch in jeden Raum integrieren. Neben dem, bei der Sauna von Hause aus durch den 6- 8 kW Saunaofen bedingten, erheblich höheren Energieverbrauch, wird zudem eine Aufheizzeit von ca. 1h benötigt. Unsere Wärmekabinen mit Magnesiumstrahlern oder Carbon-Flächenstrahlern benötigen dafür ca. 10 - 15 Minuten und die Infrarotkabinen mit Vollspektrumstrahlern praktisch keine Aufheizphase. Auch der Pflege- und Wartungsaufwand ist in aller Regel bei einer Sauna deutlich höher (vergleichbar mit Nassraumpflege, Saunasteine etc.). Der Pflegeaufwand einer Infrarotkabine ist denkbar gering und mit dem eines Möbelstücks vergleichbar.



Verursacht eine elektrisch betriebene Infrarotkabine nicht recht hohe Energiekosten?
Gerade eben nicht. Im Unterschied zu einer Heimsauna, ist nicht nur der Anschlusswert mit 1800 ... 2500W geringer. Sie benötigen vor allem praktisch keine Vorheizzeiten, da die Wärmestrahlung nahezu unmittelbar abgegeben wird. Während in einer Sauna die Luft zwischen 60°C und 110°C erwärmt wird, liegt diese typischerweise in einer IR-Kabine je nach Strahlertyp zwischen 25°C und 50°C. Die Nutzungsdauer pro Person und Tag sollte 30 min nicht überschreiten. Rechnen wir mal den ungünstigsten Fall nach: Leistung 2500W (IR 831), 2 (oder 2x2) Personen a 30 min, Arbeitspreis ELT 0,20 €/kWh --> Damit ergibt sich ein Energieverbrauch von 2,5 kWh bzw. Kosten von max. 0,5 € pro Tag bei Nutzung durch bis zu 4 Personen.



Sie bieten Infrarotkabinen mit 3 unterschiedlichen Typen von Strahlern an. Was sind die Unterschiede der verschiedenen Strahlertypen?
Die 3 verschiedenen Strahlertypen unterscheiden sich hinsichtlich des emittierten Spektrums infraroter Strahlung und damit in der maximalen Eindringtiefe in die Haut.
Während der im Typ 100 Single verwandte Magnesiumstrahler überwiegend im IR-C- und in geringem Maße im IR-B-Bereich, die neu entwickelten Carbon-Flächenstrahler der IR-831 gar zu 100% im langwelligeren IR-C-Bereich emittieren, strahlen die Rotlicht-Tiefenwärmestrahler im gesamten Infrarot-Spektrum und auch im IR-A-Bereich. Dem von der Sonne ausgesandten und auf der Erde auftreffendem Spektrum natürlicher Infrarotstrahlung kommen sie von daher näher. Die Folgen des höheren Anteils kuzwelliger Infrarot-Strahlung sind eine intensivere, in tiefere Hautschichten dringende, Wärmestrahlung und eine noch geringere Erwärmung der Luft.

Weitere Informationen zu den verwendeten Strahlern finden Sie hier.



Meine maximale Deckenhöhe beträgt 205 cm. Ist ein Aufbau der Infrarotkabine möglich?
Nein. Die Mindesthöhe beträgt 210 cm. Diese ist notwendig, um die Entlüftung über das Deckenelement zu gewährleisten. In manchen Fällen, wo kein alternativer Standort in Frage kommt, kann evtl. der Fußbodenaufbau für den entsprechenden Bereich modifiziert werden.



Kann ich die IR-Kabine problemlos selbst aufbauen?
Ja. Für den Aufbau unserer Infrarotwärmekabinen muss man weder Tischler noch Zimmermann sein. Weitestgehend befinden sich alle Elemente in vormontiertem Zustand. Allerdings sollte man schon einmal einen Schrauber benutzt haben. Nehmen Sie sich für den Aufbau etwas Zeit und Ruhe und lesen Sie die Montageanleitung aufmerksam durch. Das können Sie übrigens schon vor dem Kauf über den Link 'Montageanleitung' (im PDF-Format) der jeweiligen Artikelbeschreibung tun. Vorteilhaft ist immer auch eine zweite Person bei der Montage, um z.B. die Rück- oder Seitenwand in Position zu halten u.ä.



Was versteht man unter Candlenut?
Candlenut ist das Holz des in Hawaii und Südasien beheimateten Lichtnussbaumes. Neben der optisch sehr gefälligen Erscheinung, besitzt es weitere günstige Materialeigenschaften, wie z.B. eine hier gewünschte geringe Dichte.



Kann ich den Türanschlag an der Infrarotkabine verändern?
Bei den neuen Modellen 430, 431 , 531 sowie 731 und 831 können Sie beim Aufbau zwischen Links- oder Rechtsanschlag wählen. Auch bei der Sechseck-Kabine 736HX ist dies möglich. Nach Umbau von rechten auf linken Anschlag, befinden sich bei diesem Modell die satinierten Bereiche der Glastür außen.

 

Sie sprechen nur im Zusammenhang mit den Rotlichtstrahlern von  Tiefenwärme. Heißt das, die Infrarotkabinen mit  Magnesiumstrahler und Flächenstrahler haben keine Tiefenwirkung?
Ja das heißt es. Entscheident ist letztlich nicht der Strahler oder die zugrundeliegende Technologie, sondern dass was 'hinten raus' kommt, also welche Anteile des Infrarot-Spektrums emittiert werden.  Infrarotstrahlung hat je nach Wellenlänge unterschiedliche Wirkungen. Die langwellige Infrarot-C-Strahlung wird bereits in der Luft stark gedämpft und von Wasser praktisch vollständig absorbiert. Auch Infrarot-B-Strahlung wird größtenteils durch Wasser absorbiert. In der Natur erfahren daher Infrarot-B- und -C-Strahlung bereits durch die atmosphärische Feuchtigkeit eine starke Dämpfung. In den oberen Hautschichten ist viel Wasser enthalten. Es gelingt deshalb schon Infrarot-B- bestenfalls in sehr geringem Maß, geschweige denn Infrarot-C-Strahlung, diese zu durchdringen. Sie wird bereits an der Hautoberfläche absorbiert. Das ausgehend von der nun erwärmten Hautoberfläche, ein Teil durch schlichte Wärmeleitung in etwas tiefer gelegene Areale gelangt, sei dahingestellt. Somit besitzen Infrarot-B und -C eine rein oberflächliche Wirkung. Nur die höherfrequenten Anteile des Infrarot-B-Spektrums und vor allem Infrarot-A besitzen die Eigenschaft der Eindringtiefe in etwas tiefer gelegenes Gewebe. Angesichts dieser Tatsachen, besonders in Zusammenhang mit reinen Infrarot-C-Wärmekabinen, von Tiefenwirkung oder -wärme zu sprechen, grenzt dann schon an Irreführung. Das gleiche könnte dann mit Recht auch jeder Kachelofenbauer oder Heizkörperhersteller für sich in Anspruch nehmen. Sie werden auf dem Markt keine Infrarotkabine mit Strahlern finden, welche ausschließlich Infrarot-A emittieren. Sämtliche sogenannte Vollspektrumstrahler haben neben einen Infrarot-A-Bereich (meißt um die 20%), relativ hohe Anteile an Infrarot-B und -C. Dies stellt einen 'biologischen Schutz' dar, damit es nicht unbewusst zu einer Überwärmung tieferen Gewebes kommt, ohne dass Sie den Wärmereiz über die Haut wahrgenommen hätten. Zusammenfassend kann man sagen, dass Infrarotkabinen mit Vollspektrumstrahlern effizienter in der Anwendung der Wärmeeinwirkung sind, als Infrarotwärmekabinen mit Infrarot-C-Strahlern.

 

Ich habe bei einem anderen Anbieter gelesen, dass Infrarot-A Strahlung nur in medizinische Hände gehört. Jetzt bin ich unsicher. Sollte ich von den Vollspektrum-Strahlern lieber Abstand nehmen?
Derlei unrichtige Behauptungen liest man grundsätzlich nur bei Anbietern, welche keine Infrarotkabinen mit  Vollspektrum-Strahlern im Angebot haben und denen jede Halbwahrheit recht ist, diese zu diskreditieren. Interessant in diesem Zusammenhang ist immer wieder, wie man versucht - obwohl man ja lediglich Strahler mit recht langwelligem Infrarot-Spektrum anbietet - den Kunden dann doch Tiefenwärme zu "verkaufen". Lassen Sie sich bitte nicht verunsichern. Infrarotkabinen mit Vollspektrum-Strahlern, also solchen, welche neben IR-C und IR-B auch einen Infrarot-A-Anteil emittieren, sind die effektivsten Infrarotkabinen, die es derzeit gibt. Auch wir haben zwar Infrarot-Wärmekabinen mit größtenteils oder auch vollständig Infrarot-C-Bereich in unserem Angebot. Diese stellen aus meiner Sicht einen Kompromiss zwischen klassischer (Heißluft-) Sauna und Infrarotkabine dar. Die Wärme wird zum großen Teil durch oberflächig an der Haut absorbierte Wärmestrahlung und zum anderen Teil durch schlichte Wärmeleitung über die erwärmte Luft zugeführt.
Zum Infrarot-A: Es gibt medizinische Infrarot-A-Strahler, mit allerdings erheblich höheren Strahlungsdichten, welche z.B. in der Tumortherapie Anwendung finden. Auch wird in der Medizin teilweise Infrarot-A-Strahlung eingesetzt, um die Körperkerntemperatur künstlich zu erhöhen. Es ist völlig richtig, dass solche Geräte, als medizinische Gerätschaften, nur von entsprechendem Fachpersonal bedient werden sollten. Nur hat all dies eben nichts mit unseren Infrarotkabinen, wie auch nichts mit denen anderer Anbieter, zu tun. Der Grund: Die Strahlungsdichte liegt wesentlich niedriger und das Spektrum besteht neben Infrarot-A in großen Teilen auch aus Infrarot-B und -C. Desweiteren wurden Jokey's Rotlichtspezialstrahler einer Kalibrierung inklusive Zertifizierung durch ein technisch-physikalisches Bundesinstut unterzogen sowie ein Unbedenklichkeitsgutachten durch ein medizinisches Zentrum / Institut für Forschung und Entwicklung der Biophotonik und optischen Diagnostik erstellt. Jede Rotlichtlampe strahlt übrigens überwiegend im Infrarot-A und die uns bei klarem Tageshimmel erreichende Sonnenstrahlung liegt, vom Anteil der Infrarot-A-Strahlung her, über der jedes Vollspektrumstrahlers. Bedenken Sie auch, dass sich Infrarotstrahlung an den Wellenlängenbereich unterhalb des sichtbaren Lichtes anschließt und damit prinzipiell energieärmer als unser sichtbares Licht ist.

 

Wann sollte man die Infrarotkabine besser nicht nutzen? Gibt es Kontraindikationen?
Generell hilft einem der altbewährte Leitsatz: Anwendung von Wärme bei chronischen Entzündungen, Anwendung (lokaler) Kälte bei akuten (heißen) Entzündungen. Bei der frischen, heißgeschwollenen Sportverletzung ist also eher der Eisbeutel vorteilhaft, während Sie z.B. bei chronischen Gelenksveränderungen, Arthrose, Muskelverspannungen und dergleichen auf Linderung der Beschwerden hoffen können. Die regelmäßige Benutzung der Infrarotkabine ist vorteilhaft zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten, aber nicht empfehlenswert beim akuten grippalen Infekt mit Fieber. Sie hilft viele chronisch verlaufende Entzündungen zu lindern, kann aber bei akuten Schüben auch chronischer Entzündungen kontraproduktiv sein. Bei Bluthochdruck z.B. bewirkt sie infolge der gefäßerweiternden Wirkung eine Entlastung der Herzens, eine weit fortgeschrittene Herzschwäche ist jedoch eine absolute Kontraindikation. Auch eine frische Thrombose ist ein absolutes Ausschlußkriterium für den Besuch der Infrarotkabine. Dies sind nur einige Beispiele. Sollten Sie an Erkrankungen leiden, besprechen Sie Ihr Vorhaben unbedingt mit Ihrem Arzt!

 

Empfehlen Sie die Nutzung von Wärmekabine und Infrarotkabine auch in der warmen Jahreszeit?
Auf jeden Fall. Schon die Heimsauna sollte man nicht nur im Herbst und Winter, sondern auch im Frühjahr und Sommer benutzen. Die das Immunsystem sowie den Kreislauf trainierende Wirkung ist auch während der wärmeren Jahreszeit wichtig, und gerade die Regelmäßigkeit ist es ja, worauf es ankommt. Die besonderen Eigenschaften von Infrarotwärmekabine und Tiefenwärmekabine hinsichtlich Aufheizzeit und Anwendungsdauer kommen Ihnen dabei noch entgegen. Was sind schon 2 mal die Woche je 30 Minuten Anwendung gegenüber dem Aufwand, welcher bei der Sauna anfällt. Als Besitzer einer unserer Infrarotkabinen mit den Tiefenwärmestrahlern, profitieren Sie zudem auch im Sommer von dem erweiterten Wirkungsspektrum dieser Strahlerart.



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